Einsätze
13 Einsätze in 2 Tagen, THW Ortsverband Witten im Dauereinsatz
Witten. Aufgrund des anhaltenden Winterwetters mit extremen Schneefällen in Teilen von NRW wurde das Technische Hilfswerk (THW) Ortsverband Witten am Dienstag und Mittwoch (02.-03.02.2010) zu 13 überregionalen Einsätzen in Remscheid, Sprockhövel, Olpe, Gummersbach und Ennepetal angefordert.
Insbesondere wurde der Baufachberatertrupp aus Witten zu 10 Einsatzstellen, von der für die Gefahrenabwehr zuständigen Stelle (Feuerwehr/Bauamt), angefordert. Die im THW-NRW einzigartige Ausstattung der Wittener Experten für die Beurteilung für die Resttragfähigkeit von Schadensobjekten, ermöglicht eine sehr genaue Bestimmung der Schneebelastung auf Dächern. Die Angabe wird benötigt zur Überprüfung der Standsicherheit von extrem durch Schnee belasteten Dachkonstruktionen. Nun kann, wenn erforderlich, die Entscheidung getroffen werden, Gebäude zu sperren oder den Schnee vom Dach zu räumen.
Doch nicht nur der Baufachberatertrupp war gefragt. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch unterstützte der Technische Zug Witten mit einer Personalstärke von 22 Helfern die THW-Kollegen aus Remscheid mit dem Ausleuchten einer großen Halle und dem Räumen zweier Hallendächer.
In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag wurde die Fachgruppe Beleuchtung erneut nach Ennepetal angefordert. Diesmal lautete der Einsatzauftrag: Ausleuchten einer Reitsporthalle, deren Dach von der Feuerwehr geräumt wurde.
„Einen großen Dank an alle unsere Helfer, die nicht nur tapfer geschaufelt haben. Allein bei diesen Witterungsverhältnissen unterwegs gewesen zu sein, war schon manchmal ein Abenteuer für sich.“, so der Ortsbeauftragte für Witten Dipl.-Ing. Holger Hohage. Er selber war als Baufachberater vor Ort. „An dieser Stelle ein riesiges Danke an alle Arbeitgeber, die unsere Helfer für die Einsätze freigestellt haben. Dies ist eine große Stütze bei einer freiwilligen ehrenamtlichen Tätigkeit, so wie wir sie ausüben.“
Nun ist der Blick gebannt auf das Tauwetter gerichtet. „Hoffentlich halten sich die Pegel der einzelnen Flüsse und somit eventuelles Hochwasser im Rahmen.“, äußert sich Hohage. „Nichtsdestotrotz stehen wir der örtlichen Gefahrenabwehr bei Anforderung unterstützend zur Seite.“
04.02.2010
Von: Astrid Hohage, OV Witten